| ostliga.at-Bilanz Rapid (A) gegen Sollenau bisher... | |||||
| Spiele | S | U | N | Tore | Punkte |
| 4 | 2 | 2 | 0 | 10 : 6 | +8 / -4 |

SK Rapid (A)-1. SC Sollenau
3:1 (2:0)
Sollenau schrammt mit 10 Mann an Sensation vorbei
3:1 - Rapid nun schon auf Platz 2
Zwei völlig verschiedene Hälften im Hanappistadion. Rapid diktierte die ersten 45 Minuten und hätte da schon alles klar machen können. Viele Chancen wurden aber nur zu zwei Tore von Schaub und Grozurekgenutzt. Als Sollenaus Feurer nach 35 Minuten mit Rot vom Platz gestellt wurde, rechnete niemand mehr mit den Gästen. Doch weit gefehlt. In numerischer Unterzahl dominierten die Niederösterreicher die zweite Hälfte. Nach dem Anschlusstreffer von Knaller lag der Ausgleich in der Luft. Irgendwie rettete Rapid sich aber über die Zeit und konnte in den Schlussminuten durch Dobras den Endstand von 3:1 fixieren.
Ungeschlagen seit 8 Spielen: Die Rapid Amateure (Foto: Claus Schlamadinger).
Die erste Halbzeit stand ganz im Zeichen der Rapid Amateure. Den Auftakt macht Bajrami in der bereits zweiten Spielminute. Nach Stanglpass von Drimer vergibt er - bedrängt von einem Gegenspieler - knapp. Kurz darauf probiert es Bajrami mit einem 30-Meter-Freistoß. Dieses Mal springt der Ball von der Stange ins Torout. Immer noch in der Anfangsphase vergibt Grozurek nach Hereingabe von Starkl zu leichtfertig.
In der 12. Minute dann die längst fällige Führung: Bei einem Freistoß von Bajrami kann Knaller den Ball vorerst aus der Gefahrenzone köpfeln. Schaub reagiert am Schnellsten, läuft Richtung Ball und trifft per sehenswertem Halbvolley ins lange Eck - 1:0.
Die einzige Sollenau-Chance vor der Pause folgt nach einem Eckball. Stanisavljevic zirkelt den Ball direkt aufs Tor, Knoflach fährt ins Leere und hat Glück, dass ein Mitspieler den Ball auf der Linie stehend noch klären kann (20.). Rapid nutzt seine Chancen viel besser, in der 29. Minute steht es bereits 2:0. Wydra startet ein tolles Solo aus der eigenen Hälfte und spielt Grozurek den Ball ideal in den Lauf. Der Stürmer hat im 1:1-Duell gegen Siebenhandl keine Probleme den Ball ins Tor zu schieben.
Dann die 35. Minute: Feurer geht mit völlig falschem Timing in einen Zweikampf und senst Schaub mit einem wuchtigen Tritt aufs Schienbein regelrecht um. Schiedsrichter Pethö zuckt zurecht sofort die rote Karte. Feurer verletzt sich dabei selbst, humpelt mit schmerzverzerrtem Gesicht in die Kabine. Schaub folgt ihm wenig später. Der Tritt in die Beine bleibt auch für ihn nicht ohne Folgen.
Zur Pause kurz ein Wort zu Schiedsrichter Pethö. Er übersieht einige doch ziemlich harte Attacken, zeigt Schaub nach einem Foul wegen Schwalbe sogar die gelbe Karte. So entgleitet ihm das Spiel ziemlich. Noch dazu hat er Pech, dass Assistent Tatzber alles andere als deeskalierend wirkt. Im Dauerclinch mit der Rapid-Betreuerbank lässt er sich auf etliche Diskussionen ein. "Komm mach dich a bisserl wichtig", meint Christoph Knaller zehn Minuten vor Schluss. Dafür gibt’s natürlich Gelb.
Nach Seitenwechsel präsentieren sich beide Mannschaften wie verwandelt. Rapid kommt in numerischer Überlegenheit eine halbe Stunde zu keiner Torchance. Auf der anderen Seite muss Torhüter Knoflach zur Höchstform auflaufen. Das erste Mal in der 55. Minute: Marinkovic sprintet ohne Gegenwehr quer durch die gegnerische Hälfte und scheitert mit seinem Schuss aus rund zwölf Metern am Torhüter.
Kurz darauf verfrühter Torjubel bei Sollenau: Nach Freistoß von Kayhan köpfelt Knaller wuchtig ein. Der Schiedsrichter-Assistent will ein Abseits des Stürmers gesehen haben - kein Treffer. Die nächste Chance nach einer Stunde: Stanglpass von Kracher, Prenner schießt ins kurze Eck und trifft nur die Stange. In der 65. Minute ist aber auch der Rapid-Torhüter machtlos. Knaller köpfelt nach einem Eckball erneut wuchtig ein und dieses Mal zählt der Treffer - 2:1 (65.).
Sollenau drängt nun auf den Ausgleich und hat ihn sogar auf dem Fuß. Prenner spielt den Ball an Knoflach vorbei zur Mitte. Dort aber kann Rapid mit vereinten Kräften das leer stehende Tor beschützen. Danach flacht das Angriffsfurioso der Niederösterreicher merklich ab. In der Rapid-Viertelstunde übernehmen die Hütteldorfer wieder das Kommando. Bajrami scheitert bei einem Freistoß nur an der Latte - das hätte die Vorentscheidung sein können.
Letzte Chance für Sollenau auf den Ausgleich: Wieder kann ein Sollenauer - dieses Mal Stanisavljevic - unbedrängt durch die gegnerische Hälfte und verfehlt mit seinem Schuss aus rund 20 Meter knapp. Die endgültige Erlösung für Rapid erfolgt in der 88. Minute: Ein schnell abgespielter Eckball überrascht Sollenau völlig, so kann Dobras aus kurzer Distanz das 3:1 erzielen. Das war’s. Die Rapid Amateure können mit einem Mann mehr mit mehr Mühe als erwartet den nächsten Dreipunkter einfahren. Sollenau braucht sich für seine Leistung nach der Pause keinesfalls verstecken.
Fazit:
Die 300 Zuschauer sahen ein spannendes, abwechslungsreiches Spiel. Vier Tore, drei Mal Stange, eine gesunde Portion Härte und einige umstrittene Entscheidungen - das ist die Regionalliga Ost. Deshalb gehen wir Woche für Woche auf den Fußballplatz.
In der 12. Minute dann die längst fällige Führung: Bei einem Freistoß von Bajrami kann Knaller den Ball vorerst aus der Gefahrenzone köpfeln. Schaub reagiert am Schnellsten, läuft Richtung Ball und trifft per sehenswertem Halbvolley ins lange Eck - 1:0.
Die einzige Sollenau-Chance vor der Pause folgt nach einem Eckball. Stanisavljevic zirkelt den Ball direkt aufs Tor, Knoflach fährt ins Leere und hat Glück, dass ein Mitspieler den Ball auf der Linie stehend noch klären kann (20.). Rapid nutzt seine Chancen viel besser, in der 29. Minute steht es bereits 2:0. Wydra startet ein tolles Solo aus der eigenen Hälfte und spielt Grozurek den Ball ideal in den Lauf. Der Stürmer hat im 1:1-Duell gegen Siebenhandl keine Probleme den Ball ins Tor zu schieben.
Dann die 35. Minute: Feurer geht mit völlig falschem Timing in einen Zweikampf und senst Schaub mit einem wuchtigen Tritt aufs Schienbein regelrecht um. Schiedsrichter Pethö zuckt zurecht sofort die rote Karte. Feurer verletzt sich dabei selbst, humpelt mit schmerzverzerrtem Gesicht in die Kabine. Schaub folgt ihm wenig später. Der Tritt in die Beine bleibt auch für ihn nicht ohne Folgen.
Zur Pause kurz ein Wort zu Schiedsrichter Pethö. Er übersieht einige doch ziemlich harte Attacken, zeigt Schaub nach einem Foul wegen Schwalbe sogar die gelbe Karte. So entgleitet ihm das Spiel ziemlich. Noch dazu hat er Pech, dass Assistent Tatzber alles andere als deeskalierend wirkt. Im Dauerclinch mit der Rapid-Betreuerbank lässt er sich auf etliche Diskussionen ein. "Komm mach dich a bisserl wichtig", meint Christoph Knaller zehn Minuten vor Schluss. Dafür gibt’s natürlich Gelb.
Nach Seitenwechsel präsentieren sich beide Mannschaften wie verwandelt. Rapid kommt in numerischer Überlegenheit eine halbe Stunde zu keiner Torchance. Auf der anderen Seite muss Torhüter Knoflach zur Höchstform auflaufen. Das erste Mal in der 55. Minute: Marinkovic sprintet ohne Gegenwehr quer durch die gegnerische Hälfte und scheitert mit seinem Schuss aus rund zwölf Metern am Torhüter.
Kurz darauf verfrühter Torjubel bei Sollenau: Nach Freistoß von Kayhan köpfelt Knaller wuchtig ein. Der Schiedsrichter-Assistent will ein Abseits des Stürmers gesehen haben - kein Treffer. Die nächste Chance nach einer Stunde: Stanglpass von Kracher, Prenner schießt ins kurze Eck und trifft nur die Stange. In der 65. Minute ist aber auch der Rapid-Torhüter machtlos. Knaller köpfelt nach einem Eckball erneut wuchtig ein und dieses Mal zählt der Treffer - 2:1 (65.).
Sollenau drängt nun auf den Ausgleich und hat ihn sogar auf dem Fuß. Prenner spielt den Ball an Knoflach vorbei zur Mitte. Dort aber kann Rapid mit vereinten Kräften das leer stehende Tor beschützen. Danach flacht das Angriffsfurioso der Niederösterreicher merklich ab. In der Rapid-Viertelstunde übernehmen die Hütteldorfer wieder das Kommando. Bajrami scheitert bei einem Freistoß nur an der Latte - das hätte die Vorentscheidung sein können.
Letzte Chance für Sollenau auf den Ausgleich: Wieder kann ein Sollenauer - dieses Mal Stanisavljevic - unbedrängt durch die gegnerische Hälfte und verfehlt mit seinem Schuss aus rund 20 Meter knapp. Die endgültige Erlösung für Rapid erfolgt in der 88. Minute: Ein schnell abgespielter Eckball überrascht Sollenau völlig, so kann Dobras aus kurzer Distanz das 3:1 erzielen. Das war’s. Die Rapid Amateure können mit einem Mann mehr mit mehr Mühe als erwartet den nächsten Dreipunkter einfahren. Sollenau braucht sich für seine Leistung nach der Pause keinesfalls verstecken.
Fazit:
Die 300 Zuschauer sahen ein spannendes, abwechslungsreiches Spiel. Vier Tore, drei Mal Stange, eine gesunde Portion Härte und einige umstrittene Entscheidungen - das ist die Regionalliga Ost. Deshalb gehen wir Woche für Woche auf den Fußballplatz.
Schladi
ostliga.at-Datenbank (Samstag, 18. Mai 2013, 11:12)
© ostliga.at 2001-2011
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Runde:
17
am:
Freitag, 09. März 2012
um:
19:30
Stadion:
Trainingsplatz West1
Zuschauer:
300
Schiedsrichter:
Paul Pethö
MAN OF THE MATCH:
Dominik Wydra - Schaltzentrale im Mittelfeld, mit dem Blick für den "tödlichen" Pass
1:0 - (12.) Louis Schaub (N)
2:0 - (29.) Lukas Grozurek (N)
2:1 - (65.) Christoph Knaller (N)
3:1 - (88.) Kristijan Dobras (N)
SK Rapid (A):
Tobias Knoflach; David Drimer, Stefan Holzmeier, Maximilian Hofmann, Mario Pavelic; Kristijan Dobras, Dominik Wydra, Eldis Bajrami (81. Vasil Kuleski); Louis Schaub (43. Daniel Randak), Lukas Grozurek, Dominik Starkl (65. Ferdinand Weinwurm). (Altersschnitt: 19,83)
Trainer: Zoran Barisic
1. SC Sollenau:
Udo Siebenhandl; Aleksandar Marinkovic (83. Ingo Klemen), Mario Feurer, Daniel Gramann, Marcel Kracher (87. Thomas Csobadi); Coskun Kayhan, Marco Angeler (38. Christoph Wöhrer), Philipp Katzler, Aleksandar Stanisavljevic, Helmut Prenner; Christoph Knaller. (Altersschnitt: 26,19)
Trainer: Thomas Eidler
Nächstes Spiel: Sollenau - FAC (Freitag, 16. März 2012, 19:30, Sollenau)
Karten:
SK RAPID (A)
Dominik Wydra - Gelb: 13., (K)
Louis Schaub - Gelb: 13., (U)
Tobias Knoflach - Gelb: 35., (U)
1. SC SOLLENAU
Aleksandar Stanisavljevic - Gelb: 31., (F)
Christoph Knaller - Gelb: 80., (K)
Mario Feurer - Rot: 35., (F)
Dominik Wydra - Gelb: 13., (K)
Louis Schaub - Gelb: 13., (U)
Tobias Knoflach - Gelb: 35., (U)
1. SC SOLLENAU
Aleksandar Stanisavljevic - Gelb: 31., (F)
Christoph Knaller - Gelb: 80., (K)
Mario Feurer - Rot: 35., (F)
| Regionalliga Ost | ||||||
| 1. | Austria (A) | 28 | 67 | : | 34 | 64 |
| 2. | Parndorf | 28 | 62 | : | 28 | 63 |
| 3. | Admira (A) | 28 | 56 | : | 34 | 51 |
| 4. | FAC | 28 | 54 | : | 36 | 51 |
| 5. | Amstetten | 28 | 49 | : | 25 | 45 |
| 6. | SVM (A) | 27 | 59 | : | 44 | 44 |
| 7. | Stegersbach | 28 | 40 | : | 43 | 41 |
| 8. | Rapid (A)* | 28 | 52 | : | 41 | 41 |
| 9. | Oberwart | 27 | 37 | : | 42 | 34 |
| 10. | Retz | 27 | 52 | : | 63 | 34 |
| 11. | WSK | 28 | 47 | : | 47 | 33 |
| 12. | Sollenau | 27 | 36 | : | 43 | 33 |
| 13. | Schwechat | 28 | 33 | : | 57 | 23 |
| 14. | Ritzing | 27 | 26 | : | 67 | 21 |
| 15. | Ostbahn | 28 | 35 | : | 62 | 19 |
| 16. | Simmering | 27 | 13 | : | 52 | 10 |
| Runde 27: | |
| Austria (A)-Rapid (A) | 2:1 (0:1) |
| FAC-Admira (A) | 1:3 (0:2) |
| Stegersbach-Ostbahn | 2:1 (0:1) |
| Amstetten-Schwechat | 2:0 (1:0) |
| WSK-Parndorf | 1:2 (0:1) |
| Simmering-Oberwart | : (:) |
| Retz-SVM (A) | : (:) |
| Ritzing-Sollenau | : (:) |






































